Wie wird mein Lastgang ausgelesen?

Die einzelnen Leistungswerte pro 1/4 Stunde (Strom) bzw. pro Stunde (Gas) werden in der Messeinheit zwischengespeichert. Das Abrufen der Daten erfolgt in 4 unterschiedlichen Methoden:
 
  1. Manuell: Ein Mitarbeiter Ihres Netzbetreibers kommt zu Ihnen und liest die Verbrauchswerte mit einem Laptop aus. Diese Form der Datenübermittlung kommt nur in den seltensten Fällen vor. Denn die Lohnkosten dieser zeitintensiven Maßnahme sind zu hoch. Daher berechnet Ihr Netzbetreiber in diesen Fällen eine Gebühr von bis zu 100 Euro pro Auslesung.

  2. Per Funkmodem: Ein GSM (Mobilfunkmodem) übermittelt die Messdaten an den Netzbetreiber. Dazu installiert der Netzbetreiber dieses Modem auf eigene Kosten. Monatlich werden dann allerdings ggf. Gebühren fällig. Diese können zwischen 5 und bis zu 60 Euro liegen - je nach Netzbetreiber.

  3. Per Telefonleitung: Sie legen einen Telefonanschluss bzw. eine Nebenstelle Ihrer Telefonanlage zur Messstelle. Dort installieren Sie eine analoge Telefondose. In diese wird dann ein Datenmoden eingesteckt. Der Netzbetreiber ruft nun diese Telefonnummer an und liest die Daten aus dem Speicher aus. Diese Form der Datenübermittlung ist für den Kunden nicht mit Extrakosten verbunden. Lediglich die Installation der Telefondose inkl. Leistung fällt einmalig an. Diese Form der Datenübermittlung ist zu empfehlen, da keine regelmäßigen Kosten anfallen. Falls die Installation des Kabels schwierig ist, kann man auch eine DECT - (Schnurlostelefon) Dose installieren. Wenden Sie sich dazu bitte an einen Telekommunikationsfachhändler.

  4. Per Datenleitung: Im Zuge der Verbreitung von Internet und Datenleitungen wird künftig sicher ein Teil der Daten über das World Wide Web abgerufen. Diese Form bringt weitere Vorteile mit sich. So lassen sich zum Beispiel die Leistungen in Echtzeit verfolgen. Ideal für die optimale Überprüfung von Lastspitzen und Optimierungsansätzen.
first energy Logo

  Weitere aktuelle News finden sie auf unserem Energieblog.